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MOST Logo 1938 |
1932 zählt MOST 165 eigene Läden im gesamten Reichsgebiet,
die den ausschließlichen Verkauf der MOST Produkte übernehmen.
Damit ist MOST der größte Filialist für Schokolade und süße
Köstlichkeiten in Deutschland. Durch die Eröffnung des Filialnetzes
vervierfacht sich der Umsatz bis zum Ausbruch des
2. Weltkrieges. MOST spezialisiert sich (bis heute) auf besonders
feine dunkle, edelherbe und halbbittere Schokoladen.
1938 entwirft Prof. Friedrich Wilhelm Deffke, Werbeatelier
Berlin, das neue Signet für MOST. Die erfolgreiche und viel versprechende
Entwicklung des Unternehmens wird schließlich durch
den 2. Weltkrieg unterbrochen. Um den Bestand des Unternehmens
während des Krieges zu sichern
und möglichst viele Mitarbeiter
halten zu können, wird eine sog. „kriegswichtige Produktion“ aufgenommen.
Die Schließung des
Betriebes kann so zunächst verhindert
werden. Bei Kriegsende
sind dennoch große Teile des Werkes in Halle durch Bomben zerstört.
Das Firmenvermögen wird enteignet.
1945 steht der Familie MOST nur ein Laden in Göttingen für den
Neuaufbau des Confiserie-Unternehmens zur Verfügung. Die
Fensterscheiben sind zertrümmert, aber schon bald stehen
Menschenschlangen vor dem Laden.