Der Altkanzler schätzte nach eigenem Bekunden "Süßigkeiten, vor allem Gewürzkuchen". 1972 hat MOST wieder ein eigenes Zuhause. In Sarstedt wird das neue Verwaltungs- und Lagergebäude eingeweiht; bis heute noch Sitz und Verwaltung der Firma MOST. Von hier aus werden nun alle MOST Läden mit frischer Ware versorgt. Zu diesem Zeitpunkt erhält MOST auch sein neues, charakteristisches Gesicht. Ganz im Stil der 70er Jahre in den Farben orange, schwarz und gelb. Jahrzehntelang wird dieser Auftritt unverändert bleiben und das Image der Marke MOST in den Fußgängerzonen deutscher Städte prägen. |
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1989 entschließen sich die Familie MOST und die übrigen Gesellschafter,
mit dem Fall der Mauer in den Osten zu expandieren.
Ein erster Laden wird in der „alten Heimat“ Halle an der Saale
eröffnet. Innerhalb weniger Jahre errichtet MOST 40 neue Ladenlokale
in den Groß- und Mittelstädten der neuen Bundesländer. 1999 gerät MOST aufgrund eines erheblichen Innovations- und Investitionsstaus sowie einer verfehlten Expansionspolitik in den neuen Bundesländern in eine große wirtschaftliche Krise. Die direkten Nachfolger der Unternehmensgründer, Dr. Andreas Most und Christian Kadelbach, müssen für die Firma beim Amtsgericht Hannover Konkurs anmelden. Während des Insolvenzverfahrens läuft der Geschäftsbetrieb - insbesondere das Weihnachtsgeschäft - für die Kunden fast unbemerkt weiter. |
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